Zwergziersalmler

Nannostomus marginatus

Datenblatt Zwergziersalmler

Deutscher Name: Zwergziersalmler
Wissenschaftlicher Name: Nannostomus marginatus
Herkunft: Unteres Amazonasgebiet, außerdem Surinam und Guyana
Größe: Körperlänge 3,5 cm – 4 cm
Aquarium
Länge: Länge ab 60 cm Breite
Inhalt:
Wasserwerte
Temperatur: 22°- 30° C, Zucht 28°- 30° C
PH: 5,8 – 7,5, optimal 6 – 7
GH: 3° – 15° dH, optimal 4° dH
Verhalten
Bereich: mittlerer Bereich
Futter: feines Lebendfutter und Flockenfutter
Verhalten: friedlich, etwas schüchtern
Anzahl: Schwarmfisch, mindestens 10 Tiere
Schwierigkeitsgrad: Anfänger, Zucht schwer
Zwergziersalmler im Aquarium
D.W., Nannostomus marginatus, adultes Männchen, CC0 1.0

Aussehen

Der Zwergziersalmler aus der Familie Lebiasinidae (Schlanksalmler) ist nicht ganz so schlank wie die Schwesterarten der Gattung Nannostomus. Typisch für diese Gattung ist, dass diese Salmler keine Fettflosse haben.

Die Rückenpartie ist braungelb, die Flanken sind heller in Goldgelb und die Bauchseite ist silbrig-weiß gefärbt. Über den Fischkörper verlaufen drei dunkelbraune bis schwarze Längsbänder. Die beiden oberen Längsbänder enden im oberen, bzw. unteren Teil der Schwanzflosse.  Das dritte, unterste Längsband verläuft entlang der Bauchkante, beginnt auf Höhe der Brustflossen und endet bereits am Ansatz der Afterflosse. Allerdings ist die untere, dritte Längsband nicht bei allem Zwergziersalmler vollständig ausgeprägt. Wie im Bild gut zu erkennen ist, liegt über dem mittleren, schwarzen Längsband ein kurzer, schmaler Streifen in leuchtendem Rot.

Teilflächen der Bauchflossen, von Rücken- und Afterflosse sind leuchtend rot gefärbt, die andere Flossenteile völlig durchsichtig. Rücken- oder Afterflosse haben oft zusätzlich einen schwarzen Vorderrand.

Haltung

Zwergziersalmler sind friedliche, aber etwas scheue Schwarmfische und sollten deshalb in einer Gruppe von mindestens 10 Fischen gehalten werden.

In der Eingewöhnungsphase sollte die Gesamthärte des Aquarienwassers zwischen 2 bis 12odH liegen, später kann sie dann 15 bis maximal 20odH hoch sein. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24 und 26oC betragen.

Die Färbung der Zwergziersalmler kommt am besten über dunklem Feinkies zur Geltung. Das Aquarienwasser sollte zusätzlich über Fasern aus ungedüngtem Torf gefiltert werden, bis es eine klare, leicht bernsteinartige Färbung annimmt. Statt Torffilterung kann man dazu auch auf einen im Zoofachhandel erhältlich Schwarzwasserzusatz zurückgreifen.

Die Wasserpflanzen setzt man in lockeren Gruppen, damit genügend Freiraum zum Schwimmen der Zwergziersalmler bleibt. Neben einer optimalen Filterung ist auch Teilwechsel in regelmäßigen Abständen notwendig.

Nahrung

Feines Lebendfutter (Artemia, Cyclops u .ä. oder auf die Wasseroberfläche gestreute Blattläuse und Fruchtfliegen), feines Flockenfutter und Futtertabletten, denn diese Fische haben ein kleines Maul. Möglichst zweimal täglich in kleineren Portionen füttern.

Geschlechtsunterschiede

Das Weibchen des Zwergziersalmlers ist deutlich runder als das Männchen. Außerdem ist der hintere Teil der Afterflosse beim Weibchen gerade und läuft spitz zu, beim Männchen ist er dagegen abgerundet.

Zucht und Aufzucht

As Zuchtansatz wählt man ein geeignetes, miteinander harmonisierendes Paar der Zwergziersalmler aus und setzt es in ein separates Ablaichbecken. Hierfür reicht bereits ein 5 Liter Becken.  Die Art ist jedoch nicht sehr produktiv; Zuchterfolg und Nachwuchszahlen sind  entsprechend gering. Das Wasser in diesem Aufzuchtbecken sollte sehr weich sein mit einer Gesamthärte von 5odH oder weniger und einem pH-Wert zwischen 6 und 6,5. Die Wassertemperatur wird auf Werte zwischen 28 und 30oC eingestellt.

Der Laichakt des Weibchens zieht sich länger hin, da immer 1 bis 3 Eier gleichzeitig abgegeben werden. Die Eier sinken zu Boden und quellen deutlich auf.

Da auch diese Salmler Laichräuber sind, sollte man den Beckenboden mit einem Laichrost auslegen, um das Gelege vor den Nachstellungen der Eltern zu schützen. Außerdem sollte im Becken einige Büschel aus Javamoos oder Tausendblatt ausgelegt werden, zwischen denen das Weibchen ablaichen kann. Ist der Laichvorgang abgeschlossen, werden die Eltern herausgefangen und ins allgemeine Art- oder Gesellschaftsbecken zurückgesetzt.

Je nach Wassertemperatur schlüpft die Fischbrut nach 1 bis 3 Tagen. Nach der Eiablage bis zum zum Freischwimmen der Jungfische muss das Aufzuchtbecken dunkel gehalten werden. Die Jungfische liegen in den ersten Tagen fast regungslos am Boden.  Die fein dosierte Beckenbelüftung wird so eingestellt, dass ständig etwas Staubfutter an den Jungfischen vorbei geschwemmt wird. Auch bei optimaler Fütterung wächst der Nachwuchs nur langsam heran.

Vergesellschaftung

Der Zwergziersalmler ist ein sehr friedlicher, aber etwas scheuer Schwarmfisch, den man deshalb möglichst nur mit anderen, ebenso kleinen und friedlichen Zierfischarten vergesellschaften sollte.

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