Weiße Mückenlarven als Lebendfutter

Weiße Mückenlarven werden auch Büschelmücken oder Kristallmückenlarven (Chaoborus spec., Syn. Choretra) genannt und sind ein besonderer Leckerbissen für jeden Zierfisch. Sie sind als besonders hochwertiges Lebendfutter anerkannt, da sie nur in besonders sauberen Gewässern vorkommen. Dadurch gelten sie auch als Indikator für eine gute Wasserqualität.

Weiße Mückenlarven – besonders gesund

Sofern die weißen Mückenlarven nicht durch Verunreinigung vorbelastet sind, handelt es sich um eine besonders natürliche und gesunde Fütterungsmethode. Durch die Verfütterung gibt man den Zierfischen nicht nur viele Proteine, sondern auch ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe. Der Nährwert ist sehr gut und hoch. Außerdem regt man durch die Jagd die Bewegung der Fische an. Dadurch werden Vitalität und auch die Abwehrkräfte gestärkt. Man kann die Mückenlarven sowohl Salzwasserfischen als auch Süßwasserfischen verabreichen. Doch nicht nur Fische mögen die Larven, auch Reptilien und Schildkröten nehmen sie dankend an. Experten gehen davon aus, dass die Verfütterung von weißen Mückenlarven die Verdauung und auch den Fortpflanzungstrieb begünstigen.

Zucht von weißen Mückenlarven

Die Zucht ist von der Fortpflanzung her im extra Becken nicht sonderlich schwer, aber die Larven schlüpfen auch und nun braucht man ein geschlossenes Becken mit genug Flügraum oben drüber. Das ist sehr aufwändig und nicht jeder hat den nötigen Platz. Daher kann ich von Zucht nur abraten. Der Kauf der Larven ist nicht sehr teuer und man kann das Lebendfutter inzwischen auch online bestellen. Die weißen Mückenlarven ernähren sich von Mikroorganismen. Die ausgewachsenen Stechmücken geben ihre Eier in stehenden Gewässern ab. Diese sammeln sich am schlammigen Boden und nach wenigen Wochen schlüpfen die weißen Larven.

Wer das Geld nicht investieren möchte oder besonders großen Bedarf hat, kann die Mückenlarven auch fangen. Entweder nimmt man hierzu einen feinmaschigen Kescher oder, bei wirklich großem Bedarf, kann man zu zweit zum nächstgelegenen See fahren (sofern erlaubt) und mit einem Schleppnetz die Wasseroberfläche abfischen. Dazu geht eine Person auf die eine Seite und die andere auf die Gegenüberliegende. Am Schleppnetz ist an jeder Seite ein Seil angebracht, dadurch kann man jetzt den See ablaufen und hat einen entsprechend großen Fang, sofern genügend weiße Mückenlarven vorhanden sind.

Letzte Aktualisierung am 22.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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