Türkisbuntbarsche

Türkisbuntbarsche stammen ursprünglich aus dem afrikanischen Malawi-See. Deshalb sind sie eine felsige Umgebung gewohnt. Trotz ihres natürlichen Lebensraumes lassen sich die Barsche daheim im Aquarium halten. Was es beim Aufbau zu beachten gibt, wird in diesem Artikel erklärt. Zusätzlich enthält er Rubriken mit wissenswerten Details über diese Fischrasse.

Was zeichnet Türkisbuntbarsche aus?

Das Äußere der Barsche ist für sie namensgebend. Sie gehören der Gruppe der Buntbarsche an. Mit 9 bis 11 Zentimetern erreichen sie eine mittlere Länge, die Lebenserwartung bei gesunden Tieren beträgt sieben Jahre.

Das Aussehen von Türkisbuntbarschen:

Türkisgoldbarsch
Vlad Butsky from San Jose, CA, USA, Melanochromis auratus (female), CC BY 2.0

Für männliche Buntbarsche sind dunkle Farbnuancen charakteristisch. Zusätzlich besitzen sie seitliche Streifen, die bläulich erscheinen. Ihre Afterflosse ist gelb gefärbt. Die weiblichen haben eine gelbe Färbung, was auch bei den Jungtieren beobachtet werden kann. Ihre Seitenstreifen sind schwarz, dieselbe Schattierung findet man am Rand der Rückenflosse vor. Die Schwanzflosse wirkt in ihrer Farbgebung wie mit Flecken durchsetzt.

  • Männliche Barsche = schwarz, weibliche und nicht geschlechtsreife Artgenossen = gelb
  • Blaue Streifen an den Seiten bei den Männchen
  • Dunkle Seitenstreifen und Flossenränder (Rückenflosse) bei den Weibchen, fleckige Schwanzflosse
  • Gelbe Afterflosse bei männlichen Buntbarschen

Haltungsbedingungen:

Die Kantenlänge des Aquariums sollte nicht weniger als einen Meter betragen. Kleinere Becken ermöglichen den Buntbarschen keine ausreichende Mobilität. Das Fassungsvermögen sollte bei 300 Litern liegen. Das Aquarium darf voluminöser sein, jedoch nicht enger. Eine Strömungspumpe ist bei der Haltung von Türkisbuntbarschen nicht erforderlich.

Für die Gruppenhaltung eignen sich ausschließlich Fische derselben Rasse. Das Zusammenleben verschiedener Barschrassen ist nicht optimal, da sich Türkisbuntbarsche ihnen gegenüber feindselig verhalten können. Bei Türkisbuntbarschen ist eine ungleiche Geschlechterverteilung sinnvoll. Mehrere Barsche weiblichen Geschlechts können problemlos mit einem männlichen Artgenossen im Aquarium leben.

  • Länge der Kanten: Mindestens einen Meter
  • Durchschnittliches Fassungsvermögen des Beckens: 300 Liter und mehr
  • Künstliche Strömung mittels Pumpe – keine Notwendigkeit
  • Im Aquarium sollten ausnahmslos Türkisbuntbarsche leben
  • Von einer Parallelhaltung mit anderen Rassen ist abzuraten
  • Geeignetes Mengenverhältnis: Ein männlicher Barsch zusammen mit zwei oder mehreren weiblichen

Geschlechtsunterschiede:

Hinsichtlich ihrer äußeren Merkmale gibt es Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Barschen. Mit einer Größe von etwa 11 Zentimeter sind ausgereifte Männchen größer. Die Weibchen können bis auf 9 Zentimeter anwachsen. Überdies ist für männliche Türkisbuntbarsche eine schwarze Färbung artentypisch. Weibliche Tiere haben eine gelbliche Erscheinung. Im geschlechtsreifen Zustand wechselt die Farbe der Männchen von Schwarz zu Türkisgrün. Bei den Weibchen findet solch ein Wandel nicht statt. Aus diesem Grund lassen sie sich die Buntbarsche leicht als männlich beziehungsweise weiblich identifizieren.

Wasserwerte für Türkisbuntbarsche:

Temperaturen zwischen 24 bis 26 Grad stellen für Türkisbuntbarsche artgerechte Bedingungen dar. Der pH-Wert sollte 7,5 bis 8,5 betragen. Ein Härtegrad von 10 bis 20 dGH ist bei den Buntbarschen ebenfalls angemessen.

Futter und Ernährung für Türkisbuntbarsche:

Primär fressen Türkisbuntbarsche Algengewächse. Bei der Nahrungsaufnahme verzehren sie zusammen mit den Algen viele Wirbellose.

Das ideale Aquarium für Türkisbuntbarsche:

Die Vorliebe der Buntbarsche für Verstecke sollte beim Aufbau des Aquariums berücksichtigt werden. Aufgeschichtete Felsen bilden dabei die Nischen. Gleichzeitig sind aus den Felsstücken Bögen anzulegen. Die Barsche schwimmen durch die Öffnung, wenn sie sich im Aquarium frei bewegen. Als Nahrungsquelle dienen mit Algen bewachsene Steine. Sollten sie nicht vorhanden sein, erhalten die Tiere trockenes Pflanzenfutter. Auch gefrorenes Lebendfutter deckt die Bedürfnisse der Buntbarsche ab.

Besonderheiten von Türkisbuntbarschen:

Während der Brutzeit bewahren die Buntbarsche ihre Eier im Maul. Nach Ablauf dieser Periode lassen sie die geschlüpften Jungen wieder herausschwimmen. Für das Ausbrüten sind die weiblichen Barsche verantwortlich.

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