Teichpflege

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Eine professionelle Teichpflege verhindert, dass sich im Wasser zu viele Algen bilden. Eine gute Voraussetzung für einen pflegeleichten Teich lässt sich bei der Anlage des Teiches schaffen.

Ein wichtiges Kriterium ist die Lage. Es ist ratsam, einen halbschattigen Platz für den Teich zu wählen. Somit lässt sich vermeiden, dass sich das Wasser im Hochsommer zu stark erwärmt.

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Teichpflege

Eine Filteranlage reinigt das Wasser. Sie ist wichtig, wenn Fische und andere Bewohner im Teich leben. Der Kot der Fische sinkt auf den Boden des Teichs.

Bei der Zersetzung gibt er die Nährstoffe an das Teichwasser ab. Leben Goldfische im Teich, sollte nicht zu viel zugefüttert werden. Das sorgt für eine größere Vermehrung der Fische.

Es ist sinnvoll, in einem Teich wenige Fische zu halten. Das wirkt sich positiv auf die Wasserqualität aus.

Filteranlage reinigen

Um einen Teich sauber zu halten, muss die Filteranlage regelmäßig gereinigt werden. Moderne Filteranlagen besitzen eine Anzeige, auf der sich ablesen lässt, wann es Zeit für eine Reinigung wird.

In der Filterkammer befinden sich Einsätze mit Filterschwämmen. Sie filtern die Schmutzpartikel aus dem Teichwasser und binden Giftstoffe. Diese Schwämme werden nicht mit klarem Wasser durchgespült. Ein Ausdrücken der Schwämme reicht aus.

Vor- und Nachteile von Filteranlagen

Eine Filteranlage hat im Teich die wichtige Aufgabe, das Wasser täglich zu reinigen. Filteranlagen weisen Vor- und Nachteile auf.

Vorteile:

  • Klares und sauberes Teichwasser
  • Kein Einsatz von chemischen Mitteln
  • Gesundheit der Teichbewohner wird verbessert
  • Sauerstoffzufuhr durch stetige Bewegung
  • Kein faulig riechendes Wasser

Nachteile:

  • Regelmäßige Pflege ist notwendig
  • Filterung von wichtigen Nährstoffen und Bakterien
  • Hohe Anschaffungskosten

Durch eine gute Filteranlage lässt sich Arbeit bei der Teichpflege einsparen. Viele Pumpen befinden sich direkt über dem Teichboden. Sie sind mit einem Schlauch mit der Pumpe verbunden.

Das schmutzige Wasser fließt durch eine Filtertonne durch verschiedene Filtermaterialien. Von hier aus fließt es gereinigt zurück in den Teich. Die Filterleistung bleibt erhalten, wenn die Filtermatten, Filterbürsten oder Filterwürfel regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden.

Worauf sollte man bei der Teichpflege achten?

Eines der wichtigsten Aufgaben bei der Teichpflege ist der Rückschnitt aller Teichpflanzen. Die Pflanzen entziehen dem Teich Phosphate, Stickstoff und viele Nährstoffe. Das verschafft Algen einen guten Lebensraum.

Es ist ratsam, Seerosen im Herbst von allen gelben Blättern zu befreien, um sie vor dem Absinken auf den Boden des Teichs abzuhalten.

Bepflanzen wie das Röhricht in der Flachwasser- und Sumpfzone sollten im Frühjahr oder Herbst zurückgeschnitten werden. Ein Rückschnitt ist dicht über der Wasseroberfläche ratsam.

Am Teichgrund lässt sich die Bildung von Faulschlamm nicht verhindern. Der Schlamm entsteht durch Pflanzensamen, Pollen und Staub. Kleine Mengen sind für einen Teich nicht schädlich.

Wenn sich Blasen an der Oberfläche zeigen, kann die Ursache bei einer zu dicken Schlammschicht liegen. Mit einem Teichschlammsauger lässt sich dieser Schlamm leicht vom Grund entfernen. Das Teichwasser muss nicht abgelassen werden. Viele Modelle arbeiten wie ein Staubsauger.

Durch einen Schlauch saugt der Schlammsauger den Schlamm zusammen mit dem Wasser ab. Mithilfe eines integrierten Beutels findet eine Filterung statt. Über einen Schlauch läuft das Wasser zurück in den Teich.

Algen regelmäßig abfischen

Ein Kescher ist gut geeignet, um Fadenalgen von der Wasseroberfläche zu entfernen. Eine intakte Wasserbiologie verhindert nicht die Bildung der Fadenalgen.

Für die Entfernung der Algen auf Steinen oder der Teichfolie ist eine Algenbürste gut geeignet. Diese Arbeit ist schnell erledigt.

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