Störwels – Haltung und Porträt

Es sind 15 Arten Störwelse ( Sturisoma ) nachgewiesen, wobei der Gold- Bartwelsam am meisten im Aquarium gehalten wird. Der natürliche Lebensraum der Welse liegt im tropischen Südamerika, in Panama und Amazonasgebiet. Dort besiedeln sie die Fließgewässer und leben tagsüber am Boden unter Totholz oder Steinen. Sie gehören zu den Pflanzenfressern. Die Haltung ist als mittelschwer einzuschätzen.

Was zeichnet den Störwels aus?

Er unterscheidet sich zu anderen Fischen durch seinen auffallenden Körperbau. Außerdem kann er die Farbe wechseln. So werden die noch jungen, halbwüchsige Fische zwischenzeitlich grau. Das passiert, wenn sie sich in ihrer Umgebung nicht wohl fühlen oder erschrecken.

Das Aussehen des Störwelses

Störwels
Haplochromis, Sturisoma panamense 2, CC BY-SA 2.5

Am ehesten ist der Fisch an seinem auffallend schlanken Körper mit dem langen Schwanzstiel zu erkennen. Der Rostrum ist stark verlängerte und zeigt leicht nach oben. Das Maul verläuft unterständig.

Die Rücken- und Brustflossen sind groß und sichelförmig. Sie wirken transparent und sind mit zahlreichen dunkelbraunen Flecken besetzt. Die Schwanzflosse sitzt an einem langen Schwanzstiel. Sie endet in einer ausgiebig gegabelten Form, die mit feinen länglichen einzelnen Fasern besetzt ist.

Die Grundfärbung des Störwelses ist bräunlich. An den jeweiligen Körperflanken befindet sich ein dunkelbraunes Längsband. Es verläuft von der Spitze des Rostrums, über die Augen bis zum Schwanz. Die Form des Bandes löst sich im Schwanzstiel in einzelne Flecken auf.

Die Gesamtgröße aller Sturisoma-Arten liegt bei 12 bis 28cm.

Haltungsbedingungen

  • Haltung im Artenbecken empfehlenswert
  • Mindestens 100 cm Kantenlänge
  • Gruppenhaltung von 5 bis 6 Tieren
  • Konstante Wasserwerte mit einer Temperatur von 24 bis 27° C
  • Futter überwiegend Pflanzen und Totholz
  • Problemlose Vergesellschaftung mit anderen friedlichen Fischen. Geeignet sind beispielsweise Buntbarsche aus Südamerika oder Sammler.

Geschlechtsunterschiede

Geschlechtsreife Störwels Männchen besitzen einen Backenbart. Weibchen haben keinen.

Wasserwerte für den Streifenhechtling

Temperatur: 24 bis 27° C
pH- Wert: 6 bis 7, 5
Gesamthärte: 5 dgH
Karbonathärte: bis 12 dgH

Störwelse reagieren empfindlich auf Veränderungen, weshalb die Wasserwerte konstant zu halten sind. Beim Wasserwechsel muss das Frischwasser die gleiche Temperatur und pH-Werte wie das Aquarienwasser haben. Da die Welse in der Natur in Fließgewässern leben, sind sie an eine gute Sauerstoffversorgung gewöhnt.

Futter und Ernährung für Störwelse

Überwiegend sind Sturisoma Pflanzenfresser. Am liebsten fressen sie Grünfutter. Je weniger sie davon bekommen, desto mehr nagen sie an den Pflanzen, bevorzugt an Echinodorus. Das geeignete Futter:

  • Pflanzenfutter wie Spinat, Kartoffeln, Salat, Gurke, Zucchini, Paprika, Avocados, Chinakohl
  • Gefrostete Erbsen
  • Futtersteine mit Algenbewuchs zum abfressen
  • Moorkienwurzel
  • Futtertabletten
  • Eventuell gefrostete Wasserflöhe
Die Welsart verträgt keine längeren Hungerzeiten. Sie sollte jederzeit an etwas Futter herankommen.

Das ideale Aquarium für den Störwels

Störwelse sind ruhige Fische und nicht besonders schwimmfreudig. Dennoch sind sie gesellig und leben gerne in Gruppen. Die richtige Beckenlänge vom Aquarium liegt ab 100 cm Kantenlänge. Der geeignete Boden sollte mit Sand oder nicht scharfkantigem Kies bedeckt sein.

Die ideale Bepflanzung und Einrichtung bietet den Tieren ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Diese bestehen aus großblättrigen Pflanzen wie beispielsweise Schwertpflanzen, Amazonas und Schwimmpflanzen. Außerdem müssen Wurzeln, Steinaufbauten, umgestülpte Tonscherben oder offenen Tonröhren zur Verfügung stehen. Ebenso wichtig sind Moorkienwurzeln, da diese Zellulose als Nahrungsbestandteil enthalten und von den Welsen gerne abgenagt werden.

Störwelse bevorzugen mäßig bis schnell fließende Gewässer mit totem Holz. Bei einem nicht zu hellem Aquarium mit einer Abdeckung aus einer Schwimmpflanzendecke tauchen sie auch tagsüber aus ihren Verstecken auf.

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Wichtig ist, dass die Gegebenheiten im Aquarium gleichbleibend bleiben, da sie auf Veränderungen als Stress empfinden und sensibel reagieren.

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