Skalare – Zucht und Aufzucht

Wenn Skalare erfolgreich Nachwuchs aufziehen sollen, sollten nicht zu viele andere Tiere mit im Becken sein. Das beunruhigt die Elterntiere zu stark. Junge Skalare müssen die richtige Brutpflege erst lernen. Es ist normal, dass es etwas dauert, bis ihnen die erfolgreiche Aufzucht von Jungtieren gelingt.

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Die Zuchtpaare sollten sich aus einer Gruppe von Skalaren zusammen finden können. Das Paar beansprucht ein Territorium, das es aggressiv verteidigt. Ist das Aquarium nicht groß genug dafür, muss das zukünftige Zuchtpaar in ein anderes Becken umziehen.

© Maria Schneider Skalare Zucht

Notwendige Bedingungen für die Zucht

Das Aquarium zur Zucht von Skalaren muss auf jeden Fall 50x50x50 cm groß sein, besser sind 80x80x80 cm. Skalare brauchen zur Eiablage senkrecht stehende Blätter, wie Echinodorusblätter. Manchmal legen die Weibchen die Eier an Heizstäbe, aufrecht stehende Plastikröhren oder an die Beckenwand.
Anforderungen an das Wasser:

  • Temperatur 27 bis 28 Grad
  • ph-Wert 5,5 bis 6
  • Karbonathärte unter 4
  • sauerstoffreich

Der niedrige ph-Wert verhindert, dass sich Pilze und Bakterien im Wasser zu stark vermehren. Das kann den Eiern und Jungtieren gefährlich werden.
In einem Becken mit sauerstoffreichem Wasser liegt die Schlupfrate höher.

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Das Balzverhalten

Vor dem Ablaichen balzen Skalare ausgiebig. Das Balzverhalten wird während der Brutpflege weiter durchgeführt. Das Weibchen präsentiert dem Männchen den Bauch zum Putzen. Daraufhin zupft das Männchen dem Weibchen den Bauch.

Charakteristisch ist ein deutlich hörbares Knacken, das die Männchen dann von sich geben.

Laichverhalten

Bevor das Weibchen ca. 200 bis 300 Eier auf ein Blatt legt, wird dieses ausgiebig geputzt. Nach der Eiablage werden die Eier vom Männchen befruchtet.

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Brutpflege und Fütterung

Mit den Brustflossen befächeln beide Elterntiere den Laich, um sauerstoffreiches Wasser an die Eier zu führen. Nach dem Schlüpfen bewachen die Eltern die Jungen. Sie setzen ihre Nachzucht öfter mit dem Maul auf ein anderes Blatt um. Nach 5 Tagen fangen die Jungfische an, frei zu schwimmen. Danach werden Sie von den Eltern mit dem Maul eingesammelt und zurück auf ihr Blatt transportiert.

Wenn die Jungen anfangen frei zu schwimmen, haben sie ihren Dottersack aufgebraucht und müssen zugefüttert werden. Das Futter wird mit einer Spritze dorthin gespritzt, wo die Kleinen sitzen.

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Es ist besser, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu füttern, als eine große.

Aufzucht der Jungfische

Wenn die Jungfische ca. eine Woche alt sind, kann das Wasser allmählich gewechselt werden. Immer nach 3 Tagen werden 10 bis 20 % des Wassers ausgetauscht. Der KH-Wert kann dabei langsam bis auf 10 steigen.

Letzte Aktualisierung am 22.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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