Schwimmteich

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Ein Schwimmteich im Garten – Selber bauen und betreiben

Der Bau eines eigenen Pools im Garten kann teuer und aufwändig sein. Einfacher, schneller und günstiger ist es, einen Schwimmteich zu bauen.

Ein solcher Teich lässt sich außerdem wunderbar in die natürliche Umgebung integrieren. Die Ränder können bepflanzt und individuell gestaltet werden. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Anlage eines Schwimmteichs im Garten.

Die Vorteile eines Schwimmteichs

Schwimmen hält gesund und fit. Mit einem eigenen Schwimmteich braucht man im Sommer nicht mehr ins Freibad zu gehen, sondern kann sich auch im heimischen Garten abkühlen.

Im Gegensatz zu einem Gartenpool sind keine teuren Materialien, wie Fliesen und Pumpentechnik erforderlich. Da man außerdem nicht auf eine bestimmte geometrische Form angewiesen ist, besteht bei der Anlage mehr Flexibilität.

Wählt man dazu die passende Randbepflanzung, können damit Sauerstoffgehalt und Sauberkeit des Wassers gewährleistet werden. Hier die Vorteile der Anlage eines Schwimmteichs im Garten auf einen Blick:

  • günstiger als ein Gartenpool
  • weniger Materialien erforderlich
  • weniger Bauaufwand
  • kann harmonisch in den Garten integriert werden

Funktionsweise

Ein Schwimmteich unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Gartenteich. Sein Wasser muss so sauber und klar gehalten werden, dass man darin gefahrlos schwimmen kann. Dafür ist die Auskleidung des Bodens und der Ränder mit hochwertiger Teichfolie wichtig.

Auch muss die Grube lang und tief genug angelegt sein, um seine Schwimmzüge machen zu können. Für die Wasserqualität sorgen Sie, indem Sie den Teich in eine Schwimmzone und in eine Regenerationszone unterteilen.

Während die Schwimmzone frei bleibt, wird die Regenerationszone am Teichrand bepflanzt. Das sorgt für eine natürliche Reinigung und Filterung des Wassers. Diese sollte mit einer geeigneten Teichpumpe unterstützt werden.

Vor- und Nachteile eines Schwimmteichs

Ein selbst angelegter Schwimmteich verursacht weniger Kosten und Bauaufwand als ein Fischteich oder ein Gartenpool. Er bietet genug Platz zum Schwimmen und Abkühlen und fügt sich außerdem in seiner Optik harmonisch in den übrigen Garten ein.

Die Randbepflanzung schafft außerdem ein Biotop für viele Tierarten. Ein Nachteil eines Schwimmteiches ist, dass man einigen Aufwand betreiben muss, um ihn sauber und gepflegt zu halten.

Man muss die Teichpflanzen zurückschneiden und eingetragenes Laub entfernen. Zudem muss ein Schwimmteich recht tief sein, weshalb eine Absicherung vorhanden sein sollte.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Nach dem Ausheben der Teichgrube begradigen Sie den Boden und die Wände. Dabei müssen Wurzeln, Steine, Äste und andere Hindernisse beseitigt werden. Gefestigt wird der Boden mit einer Walze. Anschließend versieht man ihn mit einer Schutzschicht aus Kies oder Sand.

Für die Anlage eines Schwimmteichs im Garten benötigen Sie hochwertige Teichfolie. Sie sollte mindestens eine Stärke zwischen 1,5 und 2 Millimetern aufweisen. Darunter wird ein Vlies verlegt, das eine Stärke von ca. 300 Gramm pro Quadratmeter haben sollte.

Flies und Folie kann man in Bahnen kaufen und passend zurechtschneiden. Für den Wasseraustausch zwischen der Regenerationszone und der Schwimmzone wird eine Pumpe benötigt, die das Wasser transportiert und umwälzt.

Wählen Sie schließlich noch geeignete Pflanzen für die Randbepflanzung aus. In der Regel braucht die Randbepflanzung etwas zwei Jahre bis sie voll entfaltet ist.

Fazit

Ein Schwimmteich ist eine gute und günstige Alternative zu einem Gartenpool. Er ist einfach anzulegen und ergänzt den Garten um ein schönes Stück Natur.

Außerdem kann man sich dort im Sommer wunderbar abkühlen und Badespaß mit der ganzen Familie genießen.

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