Dieser ausgefallene Aquarienbewohner stammt aus Thailand und China. Sie leben sowohl in der gemäßigten Zone wie auch in den Tropen und bevorzugen Fließgewässer. Es sind Bodenfische, die aber auch gerne mal herumschwimmen. Sie können auch von Einsteigern gut gepflegt werden. Doch Vorsicht: die Tiere haben unter den Augen einen herausklappbaren Dorn, der normalerweise nur bei Revierkämpfen eingesetzt wird. Dennoch ist bei einem eventuellen Herausfischen der Tiere Vorsicht geboten.
Was zeichnet Schachbrettschmerlen aus?
Die prachtvoll gezeichneten Fische entwickeln sich schnell zum Mittelpunkt jedes Aquariums. Sie schwimmen gern anderen Fischen hinterher und beschnuppern diese. Sie gehen oft zu zweit oder zu dritt auf Nahrungssuche und sind auch sonst sehr aktive Zeitgenossen, die bei Fütterungen viel Hektik ins Becken bringen. Unter den Zierfischen gehören sie zu den langjährigen Aquarienbewohnern. Bei guter Pflege können sie bis zu 15 Jahre alt werden.
Das Aussehen von Schachbrettschmerlen
Schachbrettschmerlen erreichen im Aquarium eine durchschnittliche Größe von bis zu 8 cm. Die Grundfärbung der Fische ist pastellfarben. Der gesamte Körper weist ein dunkelbraunes, schachbrettartiges Muster auf. Schwanzflosse und übrige Flossen sind transparent. Vom Kopf bis zur Schwanzflosse verläuft ein markanter dunkler Streifen. Diese kleinste Schmerlenart hat drei Bartelpaare sowie zweispitzige Augendornen.
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Schachbrettschmerlen fressen schnell und viel. Sie haben eigentlich immer Hunger. Die Ernährung ist aber problemlos. Sie können gleichermaßen mit Lebendfutter als auch mit Trocken- und Frostfutter gefüttert werden. Lebendfutter in Form von Kleintieren sollte aber überwiegen. Im Aquarium leisten sie auch gute Dienste als Algenfresser. Schachbrettschmerlen sind aber molluskivor, das heißt, sie fressen auch Schnecken und Muscheln. Eine Vergesellschaftung mit Schnecken, Muscheln oder Garnelen ist daher nicht anzuraten. Die Schachbrettschmerle würde in diesen Mitbewohnern nur leckeres Lebendfutter sehen.
In Becken ab 100 Liter, lässt sich dieser schön gezeichnete Fisch gut pflegen. Eine leichte Strömung, üppiger Hintergrund- und Randbepflanzung nebst einigen Höhlenverstecken tragen zum Wohlgedeihen bei. Da die Schachbrettschmerle gerne den Boden durchpflügt, ist als Bodengrund feiner Flusssand oder Kies am geeignetsten. Des Weiteren benötigen die schwimmfreudigen Schachbrettschmerlen genügend freien Schwimmraum und als Bodenbewohner auch genügend Bodenfläche.
Haltungsbedingungen
Die Schachbrettschmerle ist ein sozialer Gruppenfisch, der im Aquarium mehrere Exemplare ihrer Art benötigt. Eine Einzelhaltung ist nicht anzuraten. Sie lässt sich aber gut in Gesellschaftsbecken halten, da sie von Natur aus friedlich ist und andere Fische in Ruhe lässt. Eine besonders wichtige Haltungsbedingung und Pflegemaßnahme ist der regelmäßige Teil-Wasserwechsel.
Idealerweise sollten wöchentlich 1/3 – 2/3 des Aquariumwassers ausgetauscht werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Frischwasser die gleiche Zusammensetzung(siehe Wasserwerte) wie das Aquariumwasser hat und keine zu hohen Temperaturunterschiede (max. 2-3°C) zwischen Alt- und Frischwasser bestehen.
Im Folgenden die wichtigsten Haltungsbedingungen in Kurzform:
Gesellschaftsbecken
große Bodenfläche
leichte Wasserströmung
feiner Bodengrund
Höhlenverstecke
überwiegend Lebendfutter
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Schachbrettschmerlen sind im Aquaristikhandel und Fachmarkt recht häufig anzutreffen. Neben den lokalen Zierfischhändlern bieten einige wenige Anbieter auch einen Onlinehandel mit gesondertem Zierfischtransport an- hier empfehlen wir Garnelio*.