Siamesische Saugschmerlen – Haltung und Porträt

Die siamesische Saugschmerle ist ein in Thailand beheimateter Süßwasserfisch. Aus diesem Grund wird er in Flüssen sowie anderen fließenden Gewässern vorgefunden. Aufgrund des hohen Salzgehaltes gehört das Meer nicht zum Lebensraum von Saugschmerlen.

Was zeichnet die siamesische Saugschmerle aus?

Verglichen mit anderen Fischrassen verhalten sich Saugschmerlen auch zu ihren Artgenossen feindselig. Sie halten sich überwiegend am Boden auf und schwimmen nur in Ausnahmefällen an die Wasseroberfläche. Mit ihrem Maul reinigt die Saugschmerle die Glaswände im Aquarium von Algen, indem sie daran saugt.

Das Aussehen von siamesischen Saugschmerlen

Siamesische Saugschmerle
© Lena Balk Fotolia.com

Mit einer Länge von bis zu 29 cm können Saugschmerlen verhältnismäßig groß werden. Häufig erreichen sie diese Größe im ausgewachsenen Zustand aber nicht. Charakteristisch ist ihr Maul, mit dem sie sich am Kieselboden oder am Glas des Aquariums festsaugen. Zudem verfügen Saugschmerlen über Schuppen mit goldenen bis hin zu weißen Farbnuancen. Zweifarbige Fische sind ebenfalls keine Seltenheit.

Junge Saugschmerlen weisen zumeist eine bräunliche Farbe auf, die in Flecken übergeht. Barteln sind bei Saugschmerlen hingegen nicht vorhanden.

Haltungsbedingungen

Im Aquarium benötigen Saugschmerlen sauberes Wasser, welches mit einem hohen Anteil an Sauerstoff angereichert ist. Zudem muss ausreichend Platz zum Umherschwimmen vorhanden sein, das Aquarium sollte ein entsprechendes Fassungsvermögen vorweisen. Da Saugschmerlen aufgrund ihrer Beheimatung in Flüssen starke Strömung gewohnt sind, ist ein Außenfilter am Aquarium ratsam. Umgestülpte Blumentöpfe oder das künstliche Anlegen von Nischen dienen als Möglichkeiten zum Spielen und Verstecken. Damit werden auch Aggressionen im Schwarm unterbunden, die Fische können sich vor Artgenossen in Sicherheit bringen.

  • Sauberes Wasser mit hohem Sauerstoffanteil
  • Genügend Platz zum Schwimmen
  • Zur Nachahmung von strömendem Wasser: Außenfilter am Aquarium
  • Höhlen und Nischen als Spielgelegenheiten und Schutz vor aggressivem Verhalten

Geschlechtsunterschiede

Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Saugschmerlen sind in erster Linie am Bauchraum erkennbar. Fische weiblichen Geschlechts wirken dicker, meistens werden sie größer als männliche Schmerlen. Nach der Geschlechtsreife entstehen in ihrem ausgeprägten Bauch Eier, aus denen junge Fische geboren werden. Männliche Saugschmerlen fallen durch ihr verlängertes Maul auf, was an Barteln erinnert.

Wasserwerte für siamesische Saugschmerlen

Im Aquarium sollte die durchschnittliche Wassertemperatur 22 bis 28 Grad betragen. Der optimale pH-Wert liegt sauren bis neutralen 6-8 pH bei einer Wasserhärte von 30 dGH.

Futter und Ernährung für siamesische Saugschmerlen

Die Rasse gilt im Erwachsenenalter als allesfressend, junge Fische fressen noch bevorzugt Algenpflanzen.

Das ideale Aquarium für siamesische Saugschmerlen

Saugschmerlen benötigen Platz. Ein Aquarium sollte daher mindestens 1,5 m lang sein. Auf feinsandigem Boden, Steinen oder Wurzeln können die Fische ruhen, Wasserpflanzen bieten ihnen zusätzliche Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme. Das Aquarium soll trotz dichter Bepflanzung genügend Raum zum Schwimmen lassen.

In künstlich geschaffenen Höhlen können sich die Fische verstecken und sich vor aggressivem Verhalten seitens ihrer Artgenossen in Sicherheit bringen. Als artgerechte Nahrung ist gekochtes Gemüse geeignet, das mit Algen und pflanzlichem Fischfutter vermengt wurde.

  • Aquarium mit einer Länge von mindestens 1,5 m
  • Ausreichender Raum zum ungehinderten Schwimmen
  • Sandboden, Wurzeln und Steine als Plätze zum Verweilen
  • Höhlen als Verstecke und Möglichkeiten zur Zuflucht
  • Futter aus pflanzlichen Bestandteilen wie Gemüse und Algen
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Besonderheiten von siamesischen Saugschmerlen

In ihrer Heimat Thailand sind Saugschmerlen als regionale Delikatesse beliebt. Hierzulande finden sie hingegen als Aquarienfische Verwendung, insbesondere weiße Saugschmerlen, die in Fachkreisen als Zitronensaugschmerlen geläufig sind. Eine weitere Besonderheit liegt in ihrem Höchstalter: Die Saugschmerle kann im Idealfall bis zu zwanzig Jahre alt werden, was für Fische sehr langlebig ist.

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