Roter Phantomsalmler / Swegles-Salmler

Hyphessobrycon sweglesi, syn. Megalamphodus sweglesi

Datenblatt Roter Phantomsalmler / Swegles-Salmler

Deutscher Name: Roter Phantomsalmler / Swegles-Salmler
Wissenschaftlicher Name: Hyphessobrycon sweglesi, syn. Megalamphodus sweglesi
Herkunft: Oberes Amazonasgebiet: Oberes Orinoco-Becken, Kolumbien
Größe: Körperlänge bis 4 cm
Aquarium
Länge: Länge ab 60 cm Breite
Inhalt:
Wasserwerte
Temperatur: 20°- 23° C
PH: 5,5 – 7
GH: bis 20° dH, optimal 4° dH – 8° dH
Verhalten
Bereich: mittlerer Bereich
Futter: Lebend- und Flockenfutter
Verhalten: friedlich, ruhiger Schwarmfisch
Anzahl: Schwarmfisch, mindestens 12 Tiere
Schwierigkeitsgrad: mittel

Roter Phantomsalmler im Aquarium
Tsunamicarlos at English Wikipedia, Megalamphodussweglesi01, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Aussehen

Die Körperform der Roten Phantomsalmler ähnelt der des Schwarzen Phantomsalmlers. Allerdings sind die Rücken- und die anderen Flossen des Männchen beim Roten Phantomsalmler nicht ganz so groß. Der Schulterfleck ist groß, aber nicht so langgestreckt wie beim Schwarzen Phantomsalmler und von dreieckiger oder runder Gestalt.

Die Körperfärbung ist durchscheinend bräunlich rot oder auch intensiv blutrot (wie im Bild oben). Die Bauchseite schimmert golden. Der schwarze Schulterfleck hat einen silbernen oder goldenen Rand.

Gegenüber der Naturform können die Nachkommen aus langjährigen Aquarienzuchten in der beschriebenen Färbung abweichen. So gibt es immer wieder Exemplare, welche statt einer einheitlich roten Rückenflosse im oberen Flossenteil einen schwarzen Fleck haben, der noch zusätzlich oben einen weißen Saum haben kann.

Haltung

Der Rote Phantomsalmler stellt etwas höhere Ansprüche an Pflege und Zuhct als der Schwarze Phantomsalmler.

Vor allem ist es wichtig, dass die Wassertemperatur nicht zu hoch ist, ein Temperaturbereich von 20 bis 23oC ist optimal. Bei höheren Temperaturen werden diese Salmler schnell hinfällig, und ihre Lebenserwartung sinkt dann deutlich. Das Wasser sollte außerdem weich und leicht sauer sein: pH-Wert zwischen 5,55 oder 6,0 bis maximal 7); die Gesamthärte wird möglichst niedrig gehalten (GH 4 bis 8odH). Die Fische können jedoch auch an härteres Wasser (bis 20odGH). Das Wasser sollte über ungedüngten Torf gefiltert oder ein mit Schwarzwasserzusatz angereichert werden, bis das Wasser hell bernsteinfarben wird. Außerdem sind ein regelmäßiger Teilwasserwechsel und ein gedämpfte Beleuchtung z. B. durch eine Schwimmpflanzendecke für das Wohlbefinden dieser etwas lichtscheuen Salmler wichtig.

Als Bodengrund wählt man einen dunklen Feinkies. Die Wasserpflanzen werden in einzelnen Gruppen zusammen gepflanzt, sodass dazwischen genügend Freiraum zum Schwimmen für die Roten Phantomsalmler bleibt.

Nahrung

Rote Phantomsalmler können mit Wasserflöhen, Hüpferlingen und ähnlichem Lebendfutter gleicher Größenordnung, aber auch mit Flockenfutter versorgt werden.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen haben etwas größere Flossen als die Weibchen. Ihre Rückflosse st außerdem zu einem Dreieck ausgezogen.Die Rückenflosse des Männchens ist aber immer einfarbig rot, die des Weibchens kann dagegen mehrfarbig sein mit Rot, Schwarz und Weiß.

Zucht und Aufzucht

Zur Zucht setzt man ein laichbereites Pärchen des Roten Phantomsalmers in ein separates Ablaich- und Aufzuchtbecken. Es muss etwas abgedunkelt werden. Außerdem sollte das Wasser sehr weich und leicht sauer sein (1 bis 2odGH, pH 5,5 bis 6). Die Wassertemperatur sollte in einem Bereich zwischen 20 bis 23oC bleiben, optimal auch für das Wachstum der späteren Jungfische ist eine Wassertemperatur von etwa 21oC. Sehr wichtig ist außerdem, dass das Becken abgedunkelt wird. Brut und Jungfische sollten später in den ersten Tagen völlig im Dunkeln bleiben, die Aquarienbeleuchtung ganz abgeschaltet werden. Bei voller Aquarienbeleuchtung können die Larven und auch die Jungfische sterben.

Der Boden des Zuchtbeckens wird mit feinfiedrigen Wasserpflanzen oder einem künstlichen Laichsubstrat ausgelegt. Das Weibchen legt die rotbraun gefärbten Eier dazwischen, wo sie zu Boden sinken und etwas besser vor der Nachstellungen der Eltern geschützt sind. Trotzdem sollte man das Zuchtpaar möglichst bald nach dem Ablaichen aus dem Becken herausfangen und wieder ins allgemeine Art- oder Gesellschaftsbecken zurücksetzen.

1 bis ½ Tage nach dem Ablaichen schlüpft die Brut. Die Larven bleiben zunächst am Beckenboden liegen, später hängen sie mehr oder weniger reglos an den Blättern der Wasserpflanzen oder an den Aquarienscheiben. Sobald der Dottersack aufgezehrt ist.beginnen die Jungfische mit der Nahrungssuche. Sie sollten dann mäßig, aber regelmäßig, d.h. zweimal täglich in kleinen Portionen, gefüttert werden – zunächst mit sehr feinem Staubfutter, später mit Artemia-Nauplien. Wichtig ist, dass auch in dieser Entwicklungsphase, das Aquarium nur spärlich beleuchtet wird. Sobald die Jungfische einen Schwarm bilden und in Bodennähe umherziehen, kann begonnen werden, die Aquarienbeleuchtung schrittweise hochzufahren.

Vergesellschaftung

Rote Phantomsalmler sind gesellige, friedliche Schwarmfische, die gut mit anderen, ebenso friedlichen Zierfischen (Salmlern oder auch Zwergbuntbarschen vergesellschaftet werden – natürlich vorausgesetzt dass auch diese so niedrige Wassertemperaturen und weiches, saures Wasser vertragen.

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