Rotaugen-Moenkhausia

Meonkhausia sanctaefilomenae

Datenblatt Rotaugen-Moenkhausia

Deutscher Name: Rotaugen-Moenkhausia
Wissenschaftlicher Name: Meonkhausia sanctaefilomenae, syn. Tetragonopterus sanctaefilomenae
Herkunft: Einzugsgebiet des Rio Paraguay und südliches Amazonasgebiet
Größe: Körperlänge 4,5 cm – 7 cm
Aquarium
Länge: Länge ab 70 cm Breite
Inhalt:
Wasserwerte
Temperatur: 22°- 26° C
PH: 5,5 – 8,5
GH: 5° – 30° dH, Zucht bis 15° dH
Verhalten
Bereich: mittlerer Bereich
Futter: Allesfresser, aber keine pflanzliche Nahrung
Verhalten: friedlich
Anzahl: Schwarmfisch, mindestens 10 Tiere
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Rotaugen-Moenkhausia im Aquarium
No machine-readable author provided. Chle assumed (based on copyright claims)., Moenkhausia sanctaefilomenae, CC BY-SA 3.0

Aussehen

Der Rotaugen-Moenkhausia hat eine silbrig glänzende Körpergrundfärbung, nur der Rückenbereich ist etwas dunkler. Durch die dunklen Ränder der Schuppen bildet sich ein regelmäßiges Netzmuster. Über der Schwanzwurzel verläuft ein breiter, schwarzer Querstreifen. Charakteristisches und namensgebendes Kennzeichen des Rotaugen-Moenkhausia ist aber rot gefärbte obere Hälfte der Iris der Augen.

Haltung

Der Rotaugen-Moenkhausia ist einfach zu pflegen und hat sich deshalb in den letzten Jahrzehnten zu einer der am häufigsten im Aquarium gehaltenen Salmlerarten entwickelt.

Rotaugen-Moenkhausia leben zwar in ihren südamerikanischen Heimatgewässern in weichem, saurem und sehr nährstoffarmem Wasser, also einem sogenannten Schwarzwasser, vertragen aber im Aquarium auch hartes und leicht alkalisches Wasser (also pH>7). Zur Zucht sollte man das Wasser im Aufzuchtbeceken so einstellen, dass es eher den Milieubedingugnen und Wassserwerten ihrer Heimatgewässer entspricht. Dies gilt auch dann, wenn man sie mit anderen Zierfischen aus dem gleichem Verbreitungsgebiet vergesellschaften will.

Als Bodengrund wählt man einen fenkörnigen, dunklen Kies gemischt mit Fasern aus ungedüngtem Torf. Oder das Wasser wird über Torf gefiltert, bis es klar, aber leicht bernsteinfarben ist.

Eebenso wichtig ist eine gedämpfte Aquarienbeleuchtung. Dies erreicht man am eifacshten durch einige größere Schwimmpflanzen und Schwimmblattpflanzen (z.B. die Schwimmblätter der Roten Tigerlotus).

Es werden einige Gruppen aus robusten Wasserpflanzen gebildet, zwischen genügend freier Schwimmraum bleibt. Feinfiedrige Pflanzen würden von denSalmler zerbissen und angefressen.

Nahrung

Rotaugen-Moenkhausia kann mit kleineren Mückenlarven, Wasserflöhen und anderem Zooplankton futtern, ebenso mit Trockenfutter. Sei fressen aber kein pflanzliches Futter.

Geschlechtsunterschiede

In der Färbung der beiden Geschlechter des Rotaugen-Moenkhausias gibt es keine Unterscheide. Das Weibchen hat lediglich eine etwas korpulentere Körperform.

Zucht und Aufzucht

Eine Nachzucht ist zwar auch im Schwarm im Artbecken möglich, ergiebiger ist die Zucht aber, wenn man die Rotaugen-Moenkhausia in ein separates Zuchtbecken ab 40cm Länge setzt. Dann hält man die Aquarienbeleuchtung für einen Tag lag gedämpft. Sobald dann am folgenden Tag das Licht wieder hochgefahren wird, beginnt das Männchen mit der Balz und dem Treiben des Weibchens.Das Becken wird Javamoos oder anderen feinfiedrigen Wasserpflanzen ausgelegt. Die Weibchen sind Freilaicher, die Eier werden zwischen die Pflanzen gelegt und sinken dort zu Boden. Nach Abschluss von Eiablage und Besamung werden die Eltern herausgefangen und ins allgemeine Art- oder Gesellschaftsbecken zurückgesetzt. Denn auch Rotagen-Moenkhausia sind wie viele andere Salmlerarten Laichräuber und betreiben auch keinerlei Brutpflege.

Bei einer Wassertemperatur von etwa 26oC schlüpft die Fischbrut bereits nach einem Tag. Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufzucht ist ein weiches, leicht saures Wasser. Dann hängen die Fischarven noch 2 bis 3Tagen still an den Blättern der Wasserpflanzen oder an den Aquarienscheiben. Sobald der Dottersack aufgezehrt ist, beginnen die Jungfische auf Futtersuche umher zu schwimmen Man versorgt mit sehr feinem Staubfutter, notfalls auch mit klein geriebenem, hartgekochtem Eigelb. Nach 1 bis 2 Wochen kann man sie mit Artemia-Nauplien füttern.

Vergesellschaftung

Rotaugen-Moenkhausia sind lebhafte und schwimmfreudige, aber friedliche Schwarmfische, die sich vor allem in den mittleren Wasserschichten aufhalten. Man kann kann sie deshalb gut mit ebenso friedlichen anderen Schwarmfischen oder auch die Bodenfischen z. B. Panzerwelsen, vergesellschaften.

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