Purpurprachtbarsch – Zucht und Aufzucht

Purpurprachtbarsch
© Nico Strieth

Purpurprachtbarsche ( Pelvicachromis ) vermehren sich stark und sind im Aquarium einfach zu züchten. Da sie monogam veranlagt sind, sollte für eine stressfreien Paarbildung nur ein Weibchen und ein Männchen gehalten werden. Allerdings kann es auch zu Aggressionen kommen, wenn das Männchen das Weibchen bedrängt, obwohl es noch nicht laichbereit ist. Purpurprachtbarsche sind Höhlenbrüter, die ihre Eier an einem festen Versteck ablaichen.

Notwendige Bedingungen für die Zucht

Für eine gelungene Zucht Purpurprachtbarsche beträgt die Mindestlänge vom Aquarium 60 cm. Befinden sich außerdem andere Fische im Becken, muss es entsprechend größer sein. Handelt es sich um angriffslustige Mitbewohner, deren Verhalten über Drohgebärden und Maulkämpfe hinausgeht, gehört das Paar in ein gesondertes 60er Aufzuchtbecken.

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Als Höhlenbrüter benötigen die Purpurprachtbarsche leicht zu begehende und schwer einsehbare Unterstände. Zur Eierablage und späteren Larvenentwicklung dienen:

  • Wurzel
  • Steinhöhlen
  • Tonkrüge wie umgestülpte Blumentöpfe
  • Umgestülpte Kokosnussschalen
  • Spezielle Aufzuchtschalen
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Damit nach Möglichkeit viele Jungen nach dem Schlupf durchkommen, müssen ausreichend Pflanzen und feste Verstecke im Aquarium vorhanden sein.

Purpurprachtbarsche und auch die Jungen sind gegenüber Wasserwerten nicht sehr anspruchsvoll:

Temperatur: 24 – 26° C
pH-Wert: 6 – 7
Gesamthärte: 8 – 12° dGH

Das Balzverhalten

Das Balzverhalten der Purpurprachtbarsche erfolgt nach einem festen Ritual. Die Vermehrtung beginnt, wenn das Weibchen sein farbiges Aussehen verstärkt. Der Körper erhält eine intensive rot- violette Tönung.

Bei der eigentlichen Balz nimmt das Weibchen eine aktive Rolle ein. Es tänzelt vor dem Männchen hin und her, verkrümmt den Körper und zeigt seinen Bauch. Das interessierte Männchen antwortet mit einem Zittern des Körpers.

Laichverhalten

Nach der Begattung durch das Männchen sind möglichst alle Eier vom Weibchen befruchtet. Das Weibchen sucht ein sicheres Versteck und legt die Eier dort ab. Eine Ablage zählt zwischen 200 und 300 Stück.

Brutpflege und Fütterung

Die Brutpflege leistet das Elternpaar gemeinsam und endet erst, wenn die Nachkommen selbstständig genug sind. Das kann 12 bis 15 Wochen andauern.

Das Weibchen bewacht und pflegt das Gelege und die Brut. Das Männchen schützt das Revier gegen Anfeindungen durch artfremde Mitbewohnern und Artgenossen. Es kommt vor, dass die Larven nach dem Schlupf, wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen, in andere Höhlen umgebettet werden. Nach 2 bis 3 Tagen schlüpfen die Jungen.

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Ihre Nahrung holen sie circa 36 Stunden ausschließlich vom Dottersack. Anschließend können sie gefüttert werden:

  • Frische oder gefrorene Artemianauplien, Cyclop-Eezee
  • Fein zerriebenes Flockenfutter

Gibt es ausreichend Kleinstlebewesen zwischen den Pflanzen, finden die Jungen diese auch schon selbst.

Aufzucht der Jungfische

Video © Sandra Denise Francesca

Nach 4 bis 5 Tagen können die Jungen frei schwimmen und die Mutter verlässt mit ihnen die Höhle. Die Eltern schwimmen gemeinsam mit den Jungen durch das Revier. Nach 3 bis 4 Wochen sind die Jungen selbstständig und die Männchen fangen, sich untereinander zu scheuchen.

In einem Becken mit 80cm können ohne Probleme 20 kleine Jungtiere ohne Stress gehalten werden. Sind die Eltern mit der Anzahl der Nachkommen überfordert, verringern sie den Bestand entsprechend.

Purpurprachtbarsch – Zucht und Aufzucht
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Letzte Aktualisierung am 19.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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