Pseudotropheus demasoni

Die Pseudotropheus demasoni sind prächtige und beeindruckende Zierfische aus dem Malawisee. Sie kommen hier in freier Wildbahn im Felslitoral vor. Das weiß-bläuliche und schwarze Streifenmuster ist eindeutig erkennbar und zeichnet die Art aus. Sowohl das Weibchen als auch das Männchen haben fast identische Muster, daher kann man Mann und Frau kaum auseinander halten.

Ernährung des

Pseudotropheus demasoni
Pseudotropheus demasoni © Mirko Rosenau -Fotolia.com

Die Ernährung wird fast ausschließlich über Algen getätigt. Aber auch Kleinstlebewesen sind eine Nahrungsgrundlage. Um die Lebensbedingungen möglichst perfekt zu imitieren, sollten man ein besonders steiniges Becken einrichten und mit Spirulina-Algen füttern. Wenn die Fütterung mit Trockenfutter durchgeführt wird, sollte man darauf achten, dass dieses einen hohen pflanzlichen Anteil bereit stellt. Planktische Krebse und Garnelen kommen auch in Frage, aber achtet bitte auf die Qualität. Grundsätzlich brauchen die Fische nichts weiter als pflanzliche Nahrung.

Haltung im Aquarium – Größe und Einrichtung

Dieser eindrucksvolle tropische Zierfisch gehört zu den Mbuna. Man kennt den Pseudotropheus demasoni auch als Malawi-Cichlid. Neben der schönen Zierde ist der Fisch aber für Einsteiger oder vielfältige Artenbecken nicht zu empfehlen, da er unglaublich aggressiv ist. Daher ist es ratsam, die Art in einer größeren Gruppe derselben Art zu halten. So hält man die Aggressivität in Grenzen. Desweiteren ist es zwingend erforderlich viele Verstecke anzubieten, diese kann man durch Felsformationen und Steingebilde schaffen. Sie sollten mit Spalten und Tunneln versehen werden, damit die Fische hindurchschwimmen können. Als Bodengrund eignet sich Sand am besten.

Dieser Buntbarsch aus dem Malawisee ist einer der kleineren Sorte, daher können Sie schon mit einem relativ kleinen Becken ab 1 Meter Länge mit der Haltung beginnen. Der Pseudotropheus demasoni ist ein ausgesprochener Gruppenfisch, ansonsten wird die Aggression auf einzelne Aquariumbewohner fokussiert und endet mit Fischverlust oder mit verängstigten Fischen. Davon ist dringend abzuraten. Die Gruppe kann man mit 10-20 Tieren besetzen, das ist eine gesunde Gruppengröße. Übrigens ist der Malawi-Barsch eigentlich ein Zierfisch mit einem ausgeprägten sozialen Verhalten, auch wenn das manchmal im Widerspruch zur Aggressivität steht. Aber eine Einzelhaltung ist nicht artgerecht. Beim Vergesellschaften muss man vorsichtig vorgehen. In Frage kommen Fische, die im natürlichen Lebensraum des Malawisees auch vorkommen. Das sind beispielsweise die Felsencichliden wie der Pseudotropheus saulosi. Wenn man sich auf diese Gesellschaft beschränkt, verläuft die Nachbarschaft meistens sehr harmonisch.

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Der Steckbrief der Pseudotropheus demasoni

Größe: bis zu 8 cm
Aquariumgröße: klein, ab 200 Liter
Unterschiedung Männchen Weibchen: schwierig
Gruppenverhalten: aggressiv – reines Artenbecken empfohlen
Einrichtung: viele Verstecke, Steine
Futter: Grünfutter wie Spirulina
Wassertemperatur: ideal 24° – 28 ° C
pH-Wert: 7,5 – 8,5
Wasserhärte: 5° bis 20° dGH

Lebensraum des Pseudotropheus demasoni

Pseudotropheus demasoni ist eine bedrohte Fischart und ein Buntbarsch. Wenn Du ihn artgerecht hältst, dann trägst du zum Fortbestand dieser wunderbaren Fischart bei. Der Pseudotropheus demasoni kommt nicht im gesamten Malawisee vor. Ein vergleichsweise besonders felsiges Gebiet ist das Zuhause des tropischen Fisches. Es handelt sich hierbei um das Felslitoral an der südlichen Flussmündung des Ruhuhu Flusses auf der Höhe des Pombo Berges am Ndumbi Point. Der Malawisee liegt in Afrika.

Der Lebensraum des Pseudotropheus ist sehr bedroht und die Fischart läuft Gefahr auszusterben. Auch wenn man immer nicht genau sagen kann, ob es gut ist, wenn Fische aus der freien Natur auf einmal zu Aquarienbewohnern werden, hatte diese Fischart damit Glück. Vor über 20 Jahren (1993) wurde die Art von Andreas Spreinat entdeckt und ein Jahr später 1994 nach Deutschland überführt.

Seit dem September 2016 wird sie unter der neu eingeführten Gattung Chindongo edklariert.

Aussehen – Form und Farbe

Wie schon erwähnt, kann man auf den ersten Blick die männlichen und weiblichen Buntbarsche nicht auseinanderhalten. Beide haben das typische blau-weiß-schwarze Streifenmuster. Bei manch einem Lichteinfall sieht die bläuliche Färbung sogar lila aus. Das Muster muss nicht immer so gleichmäßig wie auf der Abbildung sein. Wie immer in der Natur gibt es auch hier Unregelmäßigkeiten. Oft wird im Laufe des Lebens die farbliche Ausprägung des Männchens ein wenig stärker als beim Weibchen. Die Zierfische zeigen bereits bei Ihrer Geburt das typische Aussehen.

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Zucht der Pseudotropheus demasoni

Im Gegensatz zu beispielsweise Schmetterlingsbuntbarschen halten die Malawi-Barsche nichts von „für immer und ewig“. Sobald die Paarung vollzogen ist, trennt sich das Pärchen. Die Aufzucht der Jungfische wird durch das Weibchen übernommen. Die Barsche sind Maulbrüter, wer diese Aufzucht noch nicht gesehen hat, wird sicher seine Freude haben. Die Nachzucht ist sehr einfach und erfordert kein besonderes Können.

Letzte Aktualisierung am 22.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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