Pfauenaugenbuntbarsch

Der Pfauenaugenbuntbarsch (Astronotus ocellatus) stammt ursprünglich aus südamerikanischen Amazonasgebieten. Er gehört zur Familie der Großcichlide und ist ein Süßwasserfisch.

Was zeichnet den Pfauenaugenbuntbarsch aus?

  • charakteristisches Aussehen, das in allen Zuchtformen erkennbar ist
  • räuberische Natur
  • Aggressivität bis zur Gewalttätigkeit, auch Wasserpflanzen gegenüber
  • Fressgier

Aussehen

Pfauenaugenbuntbarsch
André Karwath aka Aka, Astronotus ocellatus – side (aka), CC BY-SA 2.5

Der Körper des Pfauenaugenbuntbarsch ist lang, seitlich abgeflacht und oval. Er erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 45 cm mit einem Gewicht von bis zu 1,5 kg. Der Kopf ist stumpf, das Maul groß mit ausgeprägten Lippen und vorstehendem Unterkiefer. Der Kiefer trägt starke Bezahnung.

Der Körper ist dunkelgrün bis grau. Braunrote bis glänzend orangene Streifen bedecken in unregelmäßigen Mustern den Bereich der Körpermitte bis zum Unterkiefer.
Die Flossen des Pfauenaugenbuntbarsch sind unpaarig, sie können eine rotbraune bis orangene Färbung tragen. Die Rückenflosse besitzt 11 bis 14 Hartstrahlen, 19 bis 21 Weichstrahlen, die Basis kann hell umrandete Augenflecken aufweisen.

Die Schwanzflosse besitzt 3 Hartstrahlen und 15 bis 17 Weichstrahlen. Ihr oberer Teil weist meistens einen rot oder orange umrandeten Augenfleck auf, der zur Namensgebung führte.

Geschlechtsunterschiede

Bei Pfauenaugenbuntbarschen lassen sich Männchen und Weibchen oft schwer unterscheiden. Sie sind annähernd gleich groß. Bei Männchen laufen oft (aber nicht immer) die Rückenflosse und Schwanzflosse spitz zu. Bei Weibchen verlaufen die Flossen eher rund. In der Laichzeit bilden sich beim Weibchen erkennbare Genitalpapillen, an welchen sie eindeutig identifiziert werden können.

Wasserwerte

Die optimalen Wasserwerte liegen wie folgt:

  • Wassertemperatur zwischen 2° und 26° C
  • pH Wert von ca. 7
  • Wasserhärte bis 30 dGH

Futter und Ernährung

Der stark bezahnte, kräftige Kiefer lässt auf die räuberische Natur des Pfauenaugenbuntbarsch schließen. Im freien Amazonasgebiet jagt der Fisch Schnecken, Krebse, kleine Fische und Insektenlarven.

Als Jäger zeigt er Interesse an an Anflugnahrung. Man kann ihn mit größeren Insektenlarven, Regenwürmern und Wasserschnecken füttern. Der Fisch braucht ab und an pflanzliche Nahrung, hier eignet sich ein wenig Tiefkühlgemüse wie Erbsen oder Linsen. Wasserpflanzen aus dem Aquarium werden ebenso verspeist.
Aufgrund seiner Größe benötigt der Pfauenaugenbuntbarsch mehr Nahrung als andere Raubfische.

Das ideale Aquarium

Der Pfauenaugenbuntbarsch lebt gern mit anderen Cichliden. Ein ausreichend großes Aquarium ist sehr wichtig. Die Länge sollte mindestens 250 cm betragen und 1000 L Wasser fassen können. Es müssen für alle Bewohner genügend Ruhe- und Rückzugsorte geschaffen werden.

Optimal besteht der Boden aus Sand und Kies, Moorkienwurzeln sowie flachen Steinen. Die Steine sollten nicht zu klein sein.
Wasserpflanzen müssen aufgrund seines sehr aggressiven Verhaltes nicht gepflanzt werden. Der Pfauenaugenbuntbarsch neigt zur Zerstörung.
Ca. ein Viertel des Aquariumwassers sollte einmal pro Woche durch Frischwasser ausgetauscht werden.

Haltungsbedingungen

Will man den Pfauenaugenbuntbarsch halten, sollten also folgende Bedingungen gegeben sein:

  • sehr großes Becken mit Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten
  • wöchentlich Frischwasserwechsel von ca. 25 % des Aquariumsinhaltes
  • gute pH Wert Einstellung
  • ausreichend (Lebend)Nahrung

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