Molchteich

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Einleitung / Intro

Molche sind Amphibien aus der Familie der Lurche. Sie sind in Flüssen, Seen oder Teichen beheimatet. Allerdings ist nicht jeder Gartenteich ein geeignetes Umfeld, in dem die Tiere unter artgerechten Bedingungen leben können.

Folien- oder Fertigteiche sind für die Molche zu steil. In Miniteichen können sie sich nicht frei bewegen. Der Molchteich passt sich ihren Bedürfnissen an: Verstecke für die kalten Wintermonate, ein flaches Ufer und Schwimmpflanzen sind eine amphibiengerechte Heimat.

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Funktionsweise

Molchteiche bieten den Tieren einen artgerechten Lebensraum. Das Ausheben und Auskleiden des Erdlochs wird auch bei dieser Teichart vorgenommen. Ein Molchteich ist aber nicht nur eine Zierde für den Garten, sondern eine zweckmäßige Investition.

Vor- und Nachteile des Molchteiches

Vorteile

  • Im Molchteich können Molche in einem natürlichen Umfeld leben. Somit ist das Gewässer ein Beitrag zum Umweltschutz.
  • Molchteiche gehören zu den pflegeleichten Teicharten und müssen in einem Abstand von mehreren Jahren gereinigt werden. Der Kauf einer Filteranlage ist nicht notwendig.
  • Fische oder andere Teichbewohner müssen in Zoohandlungen erworben werden. Molche werden von selbst auf den Teich aufmerksam. Im Frühjahr kann man am Teich Platz nehmen und das Balzverhalten der Tiere beobachten.

Nachteile

  • Als Lebensraum für Frösche oder Fische sind Molchteiche nicht groß genug. Eine Vergesellschaftung ist daher nicht möglich und auch nicht empfehlenswert: Große Fischarten wie Karpfen sind Karnivore und fressen die Larven.
  • Kleine Gärten sind als Standort für Molchteiche ungeeignet. Obwohl Molche vergleichsweise wenig Platz benötigen, muss das Volumen des Teiches mindestens 120 Liter betragen.
  • Neben dem Teich sollte auch die Umgebung amphibienfreundlich gestaltet sein. Diese Umstrukturierung des Gartens geht mit zusätzlichem Arbeitsaufwand einher.

Worauf sollte man beim Kauf achten

Molche benötigen sauberes Wasser mit hohen Anteilen an Sauerstoff. Unterwasserpflanzen sind für die Laichablage wichtig. Auf eine zu dichte Bepflanzung sollte man verzichten. Die Molche haben sonst zu wenig Platz.

Die einzelnen Teichzonen müssen fließend ineinander übergehen. Dieser Aspekt ist für die artgerechte Haltung von Molchen relevant. Das Teichbecken wird in zwei Zonen aufgeteilt. In dem flachen Bereich werden die Eier abgelegt, aus denen die Jungtiere schlüpfen.

Molche sind nachtaktive Tiere. Tagsüber leben sie zurückgezogen. Am Teichufer sollten Verstecke wie Sandhügel oder Höhlen vorhanden sein. Dort können die Molche auch überwintern.

Teichpumpen sind Gefahrenquellen. Sie können die Molche ansaugen und an den Gliedmaßen verletzen. Larven oder Jungtiere sind besonders gefährdet. Unterwasserfilter können bedenkenlos in das Becken installiert werden.

Fazit

Mit einem Molchteich kann man zum Naturschutz und zur Erhaltung verschiedener Molcharten beitragen. Der Teich muss artgerecht ausgestattet sein. Bereits vorhandene Gewässer sollten nicht als Lebensraum für Molche ‚zweckentfremdet‘ werden.

In einem amphibiengerechten Molchteich können die Tiere über viele Jahre hinweg leben. Folglich ist der Teich ein langfristig angelegtes Projekt, dessen Aufwand sich auszahlt.

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