Metallpanzerwels – Haltung und Porträt

Zu einem gut eingerichteten Aquarium sollten auch immer einige Welse gehören. Denn sie sehen nicht nur interessant aus, sondern übernehmen zudem auch noch wichtige Aufgaben im Becken. Der Metallpanzerwels sucht den Grund immer wieder nach geeigneten Nahrungsresten ab und trägt somit zur Reinigung des Beckens bei.

Was zeichnet den Metallpanzerwels aus?

Der Metallpanzerwels, auch Corydoras aeneus genannt, wird der Familie der sogenannten Callichthidae zugeordnet. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass alle Mitglieder einen Knochenpanzer haben. Vielfach kann dies bereits an dem Namen der Tiere erkannt werden.

Das Aussehen des Metallpanzerswelses

Metallpanzerwels
© Daniel Nimmervoll

Metallpanzerwelse haben eine markante Körperform. Auch wenn die oben erwähnten Platten mit bloßem Auge nicht zu sehen sind, wirken die Tiere recht robust. Bei näherer Betrachtung fallen direkt die großen Augen und auch der recht hohe Rücken auf. Die Färbung des Metallpanzerwelses ist etwas unspektakulärer als bei einigen anderen Welsen aus dieser Familie, wie zum Beispiel beim sogenannten Pandapanzerwels. Doch genau dieser leicht metallische Schimmer, der teilweise auch gelblich oder grünlich ausfallen kann, begeistert viele Aquarianer.

Zudem verfügen die Tiere neben den eben erwähnten Knochenplatten noch über ein zweites passives Verteidigungssystem. Hierbei handelt es sich um Stacheln an den Brustflossen. Diese sollten immer dann beachtet werden, wenn ein Metallpanzerwels in einem Beutel aus Kunststoff oder in einem Eimer mit transportiert werden soll. In diesen Behältern sollten sich am besten keine anderen Fische befinden, da diese durch die Stacheln versehentlich verletzt werden könnten.

Wer den Metallpanzerwels betrachtet, dem fallen sicherlich auch direkt dessen Barteln auf. Diese nutzt er, um das Becken immer wieder nach potenzieller Nahrung zu durchsuchen. Daher sollte bei der Einrichtung ein geeigneter Bodengrund eingebracht werden.

Haltungsbedingungen

  • nicht zu scharfer Kies
  • dicht bepflanzte Becken sind ideal
  • nur mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaften
  • etwas Torf und CO2 im Wasser, um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen
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  • Anwendung: 24 Std. vor Verwendung wässern, Umfüllung der Kohle in Netzbeutel, Einbettung in den Filter

Geschlechtsunterschiede

Männliche und weibliche Metallpanzerwelse lassen sich nur sehr schwer voneinander unterscheiden. Letztere sind etwas größer und auch fülliger.

Wasserwerte für den Metallpanzerwels

  • Wassertemperatur zwischen 24 bis 30 °C
  • ph-Wert zwischen 6 bis 7,5
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Futter und Ernährung für den Metallpanzerwels

Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass der Metallpanzerwels ein Restefresser ist, der wie eine Art Staubsauger durch das Wasser gleitet, sollte er trotzdem auch noch gezielt gefüttert werden. Es ist durchaus richtig, dass die Tiere eigentlich den kompletten Tag den Boden nach diversen fressbaren Resten absuchen und diese auch fressen. Doch wenn diese eben regelmäßig zu gering ausfallen, haben die Welse nicht genug Nahrung. Zudem fehlt hierbei auch die Abwechslung. Besser ist es, jeden Tag neben dem Granulatfutter, das relativ schnell nach unten sinkt und immer eine Futtertablette ins Aquarium zu geben.

Die Gabe von Lebendfutter ist dagegen relativ schwierig. Denn das mögen auch viele andere Beckenbewohner, sodass für die Welse zumeist nicht viel übrig bleibt.

Das ideale Aquarium für den Metallpanzerwels

Wie bereits erwähnt, fühlt sich der Metallpanzerwels in dicht bepflanzten Becken sehr wohl. Doch genauso wichtig ist auch, dass die anderen Beckenbewohner friedlich sind und ihm nicht nachstellen. Zudem sollten diese ihm auch ausreichend Futter übrig lassen. Daher werden am besten keine besonders gefräßigen Fische mit ihm gehalten. Der Bodengrund sollte aus abgerundetem Kies bestehen. Denn an spitzen Steinchen könnte er sich verletzen, was natürlich vermieden werden sollte.

Letzte Aktualisierung am 22.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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