Feuerstachelaal – Haltung und Porträt

Der Feuerstachelaal (mastacembelus erythrotaenia) ist ein Süßwasserfisch. Er gehört zu der Familie der Stachelaale und wird zu den Kiemenschlitzaalartigen (Synbranchiformes) eingeordnet. Seine Heimat sind leicht fließende Gewässer in Thailand, Kambodscha und Indonesien. Den bis zu einem Meter langen Feuerstachelaal findet man ebenso in Überschwemmungsgebieten dieser Regionen.

Was zeichnet den Feuerstachelaal aus?

Dieser farbenfrohe Vertreter der Stachelaale ist nichts für Aquaristikanfänger. Der neue Besitzer sollte schon einige Erfahrung mit der Haltung von Süßwasserfischen haben. Obwohl diese Aalart ein Räuber ist, ist er eher von ruhigem Temperament.

Das Aussehen des Feuerstachelaals

Der Körper des Feuerstachelaals ist gestreckt, seitlich abgeflacht und der Kopf läuft spitz zu. Seine Grundfarbe ist dunkel und variiert von schwarz bis dunkelbraun. Er hat vier rote Längslinien vom Kopf bis zum Vorderkörper. Anschließend dominieren rote runde oder längliche Flecken. Die Flossen haben einen roten Rand. Ausnahme sind die Rücken- und Afterflosse. Diese haben einen weißen Rand. Bei einigen Exemplaren kann die Linienfärbung teilweise von rot ins gelbliche gehen.

Haltungsbedingungen

Der Feuerstachelaal kann in einer kleinen Gruppe ab drei Tieren gehalten werden. Außerdem ist eine Vergesellschaftung mit anderen friedlichen Süßwasserbewohnern möglich. Die Mitbewohner sollten nur der Größe des Aals angepasst sein (Räuber). Folgende Bedingungen sind für die Haltung notwendig:

  • Süßwasser
  • Aquariumlänge bei jüngeren Tieren 150 cm
  • Aquariumlänge bei erwachsenen Tieren 250 cm
  • dichte Bepflanzung (Javafarn)
  • Versteckmöglichkeiten (Stein, Wurzel)
  • freie Schwimmfläche
  • Aquariumboden mit Sand

Geschlechtsunterschiede

Anhand der Farbgebung findet man keine Unterschiede bei den Geschlechtern. Eine genaue Geschlechterbestimmung kann man erst im erwachsenen Alter durchführen.

Wasserwerte für den Feuerstachelaal

Für die artgerechte Haltung des Feuerstachelaals sind folgende Wassereigenschaften notwendig:

  • Temperatur: 22 bis 28 °C
  • pH-Wert: 6,0 bis 7,5
  • Gesamtwasserhärte: 5 bis 15 °dGH und 3 bis 10 °dKH

Futter und Ernährung der Feuerstachelaal

Der Feuerstachelaal ist ein Räuber und ernährt sich in der Natur von kleinen Krebsen, Würmern, Fischen und Insektenlarven. Im Aquarium sollte man diesem Fleischfresser Lebendfutter anbieten. Die Futtergröße muss der Größe des Aals angepasst sein. Teilweise nehmen sie gerne Frostfutter wie beispielsweise Artemia, kleinere Krebse und Tubifex. Der Feuerstachelaal gilt als Allesfresser. Die Vorlieben des einzelnen Individuums können aber von der Norm abweichen. Dieser Aal ist dämmerungs- und nachtaktiv. Die Fütterungszeiten sollten darauf Rücksicht nehmen.

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Das ideale Aquarium für den Feuerstachelaal

Der gesellige Feuerstachelaal fühlt sich in einer kleinen Gruppe wohl. Die Aquariumgröße muss den Körpermaßen des Tieres angeglichen sein. Bei einer angepassten Beckengröße kann der Feuerstachelaal in Gefangenschaft einen Meter Körperlänge erreichen, wie in der freien Natur. Seine Vorliebe für das Verstecken kann er durch eine dichte grüne Bepflanzung und Höhlen aus Wurzeln oder Stein sowie Tonröhren ausleben. Gerne gräbt er sich teilweise ein. Dafür benötigt er einen sandigen Boden (kein Kies). Trotz der dichten Bepflanzung muss ein ausreichender freier Schwimmbereich vorhanden sein. Das Aquarium sollte gut abgedeckt werden, damit der Feuerstachelaal nicht entwischen kann.

Besonderheiten beim Feuerstachelaal

Beim Feuerstachelaal kommt es manchmal vor, dass er eine „Beziehung“ zu seinem regelmäßigen Futtergeber aufbaut. Das zeigt sich dadurch, dass er sich aus der Hand füttern lässt.

Feuerstachelaale kaufen

Feuerstachelaale sind im Aquaristikhandel und Fachmarkt eher selten anzutreffen und nicht ausreichend (durchgängig) verfügbar. Neben den lokalen Zierfischhändlern bieten einige wenige Anbieter auch einen Onlinehandel mit gesondertem Zierfischtransport an.

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Feuerstachelaale sind im Aquaristikhandel und Fachmarkt eher selten anzutreffen und nicht ausreichend (durchgängig) verfügbar. Neben den lokalen Zierfischhändlern bieten einige wenige Anbieter auch einen Onlinehandel mit gesondertem Zierfischtransport an.

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