Eilandbarbe

Datenblatt Eilandbarbe

Deutscher Name: Eilandbarbe
Wissenschaftlicher Name: Barbus oligolepis
Herkunft: Sumatra (Indonesien): Bäche, Flüsse , Seen
Größe: Körperlänge 5 cm, bei zu warmer Aufzucht kleiner
Aquarium
Länge: Länge ab 60 cm Breite
Inhalt:
Wasserwerte
Temperatur: 20°- 24° C
PH: 6 – 6,8
GH: 5° – 20° dH
Verhalten
Bereich: mittlerer Bereich
Futter: Flockenfutter, zusätzlich Algen
Verhalten: friedlich
Anzahl: Schwarmfisch, mindestens 5 Tiere
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Aussehen

Eilandbarbe im Aquarium
Dodoni, Puntius oligolepis, CC BY-SA 3.0

Auch die Eilandbarbe hat die für die Barben typische, leicht hochrückige Körperform wie z. B. der Sumatrabarbe. Die Körpergrundfärbung ist sehr variable und reicht ocker- bis rotbraun, auch Exemplare mit einem grünlichen oder bläulichen Schimmer kommen vor. Für die Art typisch ist jedoch die Musterung der Schuppen:Auf jeder einzelnen Schuppe sind schwarze, halbmondförmige Bögen zu erkennen. Rücken-, After- und Schwanzflosse der Männchen sind ziegelrot gefärbt und schwarz gesäumt, bei den Weibchen sind dagegen leicht ockergelb bis transparent und haben keinen schwarzen Saum.

Haltung

Für einen kleinen Schwarm mit 5 bis 10 Eilandbarben reicht ein Aquarium ab 60cm Beckenlänge. Als Bodengrund eignet sich am besten Sand mit etwas Detritus, ungedüngtem Torf oder Bodenmulm, aber frei von Faulschlamm. Feinkies ist weniger gut geeignet.Zur Bepflanzung wählt man am besten Stängelpflanzen für die Seiten und den Hintergrund. Vorder- und Mittelgrund sollten möglichst als Schwimmraum frei bleiben.

Das Wasser regelmäßig, aber nicht zu häufig gewechselt werden. Sonst werdeen die Eilandbarben etwas anfälliger für Hautparaisten. Alle drei Wochen etwa ein Fünftel des Beckenwassers gegen Frischwasser austauschen, das reicht.

Nahrung

Eilandbarben sind Allesfresser und können mit Flockenfutter versorgt werden. Sie brauchen aber hin und wieder auch vegetarische Kost, am besten in Form von grünen Algenwatten oder Algenaufwuchs.

Geschlechtsunterschiede

Die Flossen der Männchen sind rotbraun gefärbt mit einem schwarzen Saum. Die Flossen der Weibchen sind blasser und ihnen fehlt der schwarze Saum. Die Männchen sind außerdem etwas größer und schlanker als die Weibchen.

Zucht und Aufzucht

Zur Zucht setzt man die Eilandbarben paarweise in ein separates Aufzuchtbecken. Die Zucht ist einfach und in fast jedem Wasser möglich. Legt man jedoch Wert auf reichlich Nachwuchs, dann sollte das Wasser eine Gesamthärte unter 10odh haben und einen pH-Wert etwas unterhalb des Neutralpunktes, also zwischen pH 6,0 und 6,5.

Die Wassertemperatur wird auf 24 bis 26oC erhöht. Das Wasser sollte zu etwa der Hälfte aus Altwasser (aus dem Gesellschafts- oder Artbecken der Barben) und einer Hälfte Frischwasser bestehen. Das Becken wird möglichst dicht mit feinblättrigen Wasserpflanzen, z.b. Büscheln von Tausendblatt (Myriophyllum) bepflanzt. Da die Weibchen der Eilandbarbe ihre Eier an Wasserpflanzen der oberen Wasserschichten abgelegen, sind auch einige größere Schwimmpflanzen oder Schwimmblattpflanzen von Vorteil. Das Weibchen legt jedes einzelne der bis zu 300 Eier einzeln ab.

Nach der Eiablage und Befruchtung durch das Männchen sollten die Eltern entfernt werden, da Eilandbarben Laichräuber sind.

Die Fischlarven schlüpfen nach 1 ½ bis 2 Tagen. Nach weitere 2 bis 3 Tagen ist der Dottersack aufgezehrt und die Jungfische beginnen frei umherzuschwimmen.

Die Jungfische wachsen sehr schnell heran. Bei Wassertemperaturen zwischen 24 und 26oC sind sie bereits nach 4 bis 6 Monaten geschlechtsreif. Da die Nachkommen bei hohen Wassertemperaturen klein bleiben und von Generation zu Generation immer weiter verzwergen, sollten die Jungbarben bei etwas niedrigeren Wassertemperaturen ab 20 bis 23oC gehalten und entsprechend langsamer heranwachsen, um die volle Größe von 5cm zu erreichen, und sind erst etwa ab dem 7. Monat geschlechtsreif.

Vergesellschaftung

Eilandbarben können ohne Weiteres mit anderen Barben, Bärblingen und ähnlich kleinen, friedlichen Zierfischen vergesellschaftet werden.

Besonderheiten

Die Männchen der Elilandbarben führen häufig harmlose Kommentkämpfe durch, um sich gegenseitig zu imponieren und ihre ganze Farbenpracht zu entfalten.

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